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Profil

Als kleines Mädchen wollte ich fünf Kinder haben und Säuglingsschwester werden. Beide Herzenswünsche habe ich mir erfüllt.

Meine ersten beiden Geburten brachten mich meinem Berufswunsch „Hebamme“ deutlich näher. Meine für die 70er Jahre typischen Geburten, mit einem Kind, das weit entfernt von mir auf dem Wickeltisch lag, bestärkten mich in dem Gefühl: Es muss noch eine andere Form des Gebärens geben.

1982-1984 absolvierte ich dann eine Hebammenausbildung in Mainz. Parallel dazu hospitierte ich bei Hannah Lothrop, einer der Pionierinnen der Geburtsvorbereitung und des Stillens.

Nach der Hebammenausbildung arbeitete ich in der Praxis Dr. Lüdicke, Friedberg, einem Vorreiter der ambulanten Praxisgeburten. Ich übernahm die Vorsorge und begleitete u.a. Geburten bei Beckenendlagen und Zwillingsgeburten, aber auch Hausgeburten.

1986 nahm ich meine Tätigkeit als freie Hebamme mit dem gesamten Spektrum von der Vorsorge während der Schwangerschaft über die Geburtshilfe bis hin zur Nachsorge auf.


Im Laufe meiner Tätigkeit besuchte ich Seminare bei

  • Frederik Leboyer, einem französischen Arzt, Visionär, Autor und Botschafter der sanften Geburt und der indischen Babymassage,
  • Sheila Kitzinger, Verfechterin der selbstbestimmten Geburt in England sowie
  • Michel Odent, ebenfalls einem französischen Arzt und vehementen Verfechter der sanften und natürlichen Geburt sowie Entdecker der Wehenarbeit in der Badewanne und der Tatsache, dass es überhaupt nicht sanft und schon gar nicht egal ist, wie wir geboren werden,

und bildete mich weiter in

  • Reichscher Körperarbeit und Babymassage nach Eva Reich (Tochter von Wilhelm Reich),
  • Akupunktur,
  • Homöopathie nach Dr. F. Graf und anderen,
  • Autogenem Training sowie
  • Ortho-bionomischer Körperarbeit mit der Spezialisierung auf frauenspezifische Behandlungen (Schmerzen, Beschwerden, Blockaden im Bauch- und Beckenbereich, intravaginale Beschwerden, die z.B. nach Geburtsverletzungen oder anderen Verletzungen, auch seelischer Art, auftreten, Störungen durch von Kaiserschnitt oder Dammschnitt herrührenden Narben) unter Zuhilfenahme der
  • Schock- und Traumaarbeit nach Peter Levine sowie
  • Familienstellen nach Hellinger.

Darüber hinaus wirkte ich mit an der Überarbeitung des Buches „Das Stillbuch“ und an der Recherche für das Buch „Gute Hoffnung – Jähes Ende“ sowie an den Empfehlungen zur Qualitätssicherung in der Freiberuflichkeit des Bund deutscher Hebammen e.V.